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eclipse-Mitbegründer Markus Hückelheim hat eine spannende Diplomarbeit zum Thema Lernen durch Drogenerfahrungen geschrieben, die ihr hier downloaden könnt.
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Methoxetamin (2-(3-methoxyphenyl)-2-(ethylamino)cyclohexanone) gehört zur Gruppe der Arylcyclohexylamine (chemische Stoffgruppe, die aus einer mit einem Cyclohexanring verbundenen Arylgruppe besteht. Sie umfassen eine pharmakologisch diverse Gruppe von Stimulanzien, Opioiden und vor allem Dissoziativa, wie PCP und Ketamin).
Also: Richtig ist, es wirkt dissoziativ, wie ich jetzt gelernt habe. Also, du hast das Gefühl, dein Alltagsbewusstsein – welches wir ja in der Regel
als recht konstant empfinden - wird "zerschnitten". Und genau so ist auch oft der Zustand. So, dass du das Gefühl hast, dass eben deine Realitätswahrnehmung "Brüche" hat.
In der Hochphase der Wirkung hast du das Gefühl, deine Wahrnehmung splittet sich immer und immer und immer wieder auf.
Trotzdem hatte ich jederzeit ein recht klares Bewusstsein. Ich wusste, wer ich bin und war mir bewusst darüber, dass ich diese Substanz genommen hatte und diese jetzt wirkt.
So konnte ich all mein Erleben in diesen (beruhigenden) Kontext stellen und auch recht analytisch die Situation reflektieren (also: Selbstreflektion war möglich, das Dissoziative bezieht sich
- bei mir jedenfalls - weniger auf eine "Ich-Auflösung", sondern eher auf dieses "Zerschneiden" der Realitätswahrnehmung).
Es kam allerdings auch zu "Identifikationen". Das bedeutet, als ich in Embryonalhaltung im Wald lag, wo ein Feuer brannte, habe ich mich visuell und auch sehr gefühlsmäßig mit dem Feuer
identifiziert. Vor meinem geistigen Auge habe ich so was wie ein Feuermandala gesehen und habe mich selbst als das Zentrum des Feuers empfunden. Allerdings ohne jede Gefahr, da reinzuspringen.
Wie gesagt, ich war mir die ganze Zeit bewusst, was ich da mache.
Das Gruppengefühl war sehr ausgeprägt. Das heißt, die ganze Zeit hatte ich das Wissen darüber, was in der Gruppe läuft, wer auf wen fixiert war und was die Gruppe als nächstes machen wird,
also unmittelbar bevor das passierte. Das bedeutet: Wenn wir halt alle aufgestanden sind, um in die "Küche" zu gehen, war das eine absolut gemeinsame Entscheidung und es war allen klar,
dass dies jetzt der richtige Entschluss ist. Es lag so in der Luft, das zu tun und war absolut logisch.
Insgesamt eine Erfahrung, die schon in Richtung "psychedelisch" geht, allerdings aufgrund dieser ständigen "Aufspaltung" der Realität etwas anstrengend,
zumal die Körperkoordination zeitweise extrem schwierig ist. Auch die Artikulation. Das macht die ganze Sache etwas unschön, da du dich die gesamte Zeit über ziemlich konzentrieren musst.
In der Hochphase habe ich mich deshalb lieber hingelegt und die Augen zugemacht.
Link: Drogeninformationsportal von Berlin
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